Großer Erfolg für unsere Schule bei der Science Fair am Königin-Olga-Stift-Gymnasium: Zwei Teams, jeweils bestehend aus zwei Schülerinnen, erreichten in der Kategorie Klasse 10 und 11 den 1. und 2. Platz.
Den 2. Platz belegte das Projekt „Qualitas lacuum urbis“. Die Schülerinnen gingen der Frage nach, warum städtische Seen häufig eine schlechte Wasserqualität aufweisen und wie sich diese verbessern lässt. Dafür nutzten sie Daten einer Boje, die im Rahmen eines Schulprojekts im Kornwestheimer Stadtsee platziert wurde. Ergänzend maßen sie über mehrere Monate hinweg fast täglich selbst die pH-Werte und die Sichttiefe des Sees. Anschließend verglichen sie ihre Ergebnisse mit denen eines natürlichen Sees und entwickelten Überlegungen dazu, welche Unterschiede zwischen städtischen und natürlichen Seen bestehen und wie sich die Qualität städtischer Gewässer verbessern ließe.
Den 1. Platz erreichte ein Team mit einem Projekt zur Versauerung der Meere durch steigende CO₂-Konzentrationen. Die Schülerinnen entwickelten, bauten und programmierten eine Boje, die bei Abweichungen des pH-Werts kontrolliert gelöstes Natron an das umliegende Wasser abgibt. Ziel ist es, die entstehende Säure teilweise zu neutralisieren und gelöstes CO₂ chemisch in stabilere Formen wie Hydrogencarbonat umzuwandeln, sodass es langfristig gespeichert werden kann.
Die Jury lobte besonders, wie intensiv sich die Schülerinnen in ihre Themen eingearbeitet hatten und wie überzeugend sie die erhobenen Daten ausgewertet, verarbeitet und interpretiert haben.
Ein herzlicher Glückwunsch an beide Gruppen zu diesem großartigen Erfolg!



